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Wenn man das „Pays de Marmoutier“ (die Gegend rund um die Abtei
Marsmünster) erkundet, begibt man sich auf die Spuren jener in Mönchskutten
gewandeter Männer, Schüler des Heiligen Columban und später Benediktiner, die
unsere Welt, in der die romanische Kunst bemerkenswerte Ausdrucksformen
gefunden hat, mit geformt haben.
Der Wanderer entdeckt auf seinem Weg die gallorömischen Ruinen bei
Wasserwald, im Tannenwald, verschiedene Zeugnisse für den damals im Volk tief
verwurzelten Glauben und für die ländliche Architektur, und nicht zuletzt die
Abtei, in der die Klänge der Silbermann-Orgel widerhallen.
Die jüdischen Gemeinden, die in dieser Gegend einst eine neue Heimat fanden,
haben beeindruckende Zeugnisse aus jener Zeit hinterlassen, die heute
sorgfältig im „Musée d’Arts et de Traditions populaires“ (Museum für
Volkskunst und Volkstraditionen) aufbewahrt werden. Und so drehen die vier
Jahreszeiten fröhlich ihren Reigen um dieses Kulturerbe, um die herrliche
Natur, die Veranstaltungen im Sommern und die magische Weihnachtszeit ... |
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