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Europäisches Orgelzentrum – Flöten aus aller Welt
 


 

Das Musée d'Arts et Traditions Populaires
(Museum für Volkskunst und Volkstraditionen)
In diesem Museum in einem Fachwerkhaus aus dem 16. Jahrhundert, das lange Zeit von Juden bewohnt wurde, kann man ein aufschiebbares Erkerdach und vor allem ein „Mikwe“, ein rituelles Tauchbad aus dem 18. Jahrhundert, entdecken.
Das Museum verfügt ebenfalls über eine bedeutende Sammlung von Gegenständen der Volkskunst und -traditionen im Elsass sowie über eine Sammlung von jüdischen religiösen Objekten.
Geöffnet vom 1. Sonntag im Mai bis zum 31. Oktober jeweils am Sonntag und an Feiertagen von 10 Uhr bis 12 Uhr und von 14 Uhr bis 18 Uhr, unter der Woche auch für Gruppen von mindestens zehn Personen (4 € pro Person); eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Die ehemalige Unterkunft der Burgherren beherbegt heute das Museum

Religiosität im Volk antike Gussformen

Judentum
Neun oder zehn Jahrhunderte lang hat Marmoutier eine große jüdische Gemeinde beherbergt, deren Spuren auch heute noch sichtbar sind. Der von der Rue des Ecoles, der Rue du Gal Leclerc und der Rue des Romains eingegrenzte Bereich um die Abteikirche war früher Klostergrund, zu dem Juden der Zutritt verboten war.
Sie lebten außerhalb dieser Zone, aber innerhalb der Stadtmauern.
Die Geistlichen waren darauf bedacht, die Juden zu schützen und zu kontrollieren, da diese die auf den Ländereien der Kirche erzeugten Produkte verkauften.


Der Friedhof
Der 1798 gegründete Friedhof liegt ein wenig abseits am Waldrand (man erreicht die etwa 500 Grabstätten über die Rue Neuve, unter dem Bahnübergang hindurch, dann 300 m in Richtung Wald).
Der Schlüssel ist (gegen Kaution) im Fremdenverkehrsamt erhältlich.
 
Schaukasten zur jüdischen Religion - die ToraSchaukasten zum Judentum
  Der Friedhof im Marmoutier